12.03.2021

Personensuche

Die Suche nach einer vermissten Seniorin, führte am Freitag zu einem Einsatz des THW in Senden. Am Tag zuvor (am Donnerstagnachmittag) war die 80-jährige Frau nicht von ihrem Spaziergang zurückgekehrt. Sie wurde daraufhin vermisst gemeldet. Sofort wurde eine Suche mit Polizeihubschrauber, Mantrailer-Hunden und der Wasserschutzpolizei eingeleitet, die am Freitag fortgesetzt wurde. Zum Zeitpunkt der Anforderung des THW durch die Polizei NRW Coesfeld in den Mittagsstunden, lief die Suche nach der vermissten Person bereits wieder auf Hochtouren. Neben einem großen Aufgebot an Polizeikräften, waren auch zwei Einheiten der Feuerwehr aus Dülmen und Coesfeld mit Drohnen in die Suche eingebunden.

Nach vorausgegangenen Telefonaten mit dem Einsatzstab der Polizei, erfolgte die Alarmierung der THW-Einsatzkräfte. Umgehend machten sich daraufhin der Zugtrupp des THW Dülmen und ein Teil der Fachgruppe Ortung des THW Havixbeck auf den Weg zur Einsatzstelle. Nach gemeinsamer Absprache mit dem Polizeiführer vor Ort und Festlegung der Einsatztaktik starteten zwei THW-Rettungshunde-Teams die Flächensuche in einem vorher festgelegten Gebiet. „Durch sein ausgeprägtes Geruchsvermögen und die intensive, gemeinsame Suchausbildung durch den/die Hundeführer/in, ist die enorme Leistung eines Rettungshundes in der Suche bemerkenswert“, so Rettungshundeführer Stephan Mondry aus Havixbeck. Innerhalb von 20 Minuten kann ein Hund eine etwa 30.000 Quadratmeter große Wald- oder Freifläche absuchen. Alle Rettungshunde des THW sind zudem auch in der Trümmersuche ausgebildet. Das technische Equipment der THW-Suchteams (z.B. PC gekoppelte GPS-Halsbänder) ermöglicht Suchmannschaften und Einsatzkräften zudem eine optimale Lagedarstellung und Dokumentation des Sucheinsatzes.

Trotz aller Bemühungen und intensiver Suchmaßnahmen der eingesetzten Kräfte, konnte die Vermisste leider nicht mehr gerettet werden. Sie wurde am späten Freitagnachmittag leblos im nahegelegenen Dortmund-Ems-Kanal gesichtet und durch die Wasserschutzpolizei geborgen.

Die THW Ortsverbände Dülmen und Havixbeck waren mit insgesamt 13 Einsatzkräften und zwei Rettungshunden im Einsatz, der schließlich gegen 17:30 Uhr beendet wurde.


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